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Unsere Geschichte

Unsere
Geschichte

1923
Zurück in die Zukunft – Meilensteine der Linz AG Musik 1923 Die Freude am gemeinsamen Musizieren führte zur Bildung der ersten Spielgruppe bei der TEG (Tramway- und Elektrizitäts-Gesellschaft). Hans Weinzinger, der die Initiative dazu ergriff, war als Geiger, Bratschist, Cellist
und Kontrabassist bekannt. Aus dieser ursprünglichen 5-Mann-Formation entwickelte sich immer mehr eine Bläsergruppe.

1924
Es erfolgte die Gründung als „Straßenbahnerkapelle Linz“ mit 22 Mann bestehend unter Kapellmeister Ernst Schindler, da Hans Weinzinger als
„Streicher“ der Blasmusik weniger zugetan war. Der erste öffentliche Auftritt außerhalb von Linz war die Einweihungs- und Eröffnungsfeier-
lichkeit des Kraftwerkes Partenstein am 30. Oktober 1924. Nach Ernst Schindler übernahm Albert Pfändler – ein Schüler von Anton Bruckner –
die Dirigentenstelle, welcher zu dieser Zeit bereits eine Komposition, die dem damaligen Generaldirektor gewidmet war, hinterließ: der Heinrich-
Schlosser-Marsch.

1932
Am 6. November wurde das 10. Gründungskonzert im Saal des städtischen Volksgartens in gemischter Besetzung unter der Leitung von Sepp Hausnik,
welcher die Kapelle von Ernst Schindler übernommen hatte, gespielt. Bei dieser Bestandfeier waren auch die damaligen Vorstandsmitglieder der
ESG GD Schlosser, Dir. Weber, Dir. Linneberger als Ehrengäste anwesend. Die Kapelle war sehr aktiv und wirkte bei 1.-Mai-Feiern, den Fronleich-
namsprozessionen der Stadtpfarrkirche Urfahr, dem Urfahrer Feuerwehrfest und an den Tuberkulose-Sammelfesten durch Platzkonzerte mit. Sepp
Hausnik war nicht nur Dirigent, sondern auch Komponist: Aus seiner Feder stammt beispielsweise der „Linzer Straßenbahnermarsch“.

1938
Hans Duchatschek übernahm die Leitung des Orchesters und hatte auf Befehl der damaligen Gauleitung auf Parteiveranstaltungen und politi-
schen Aufmärschen zu spielen.

1942
Die Kapelle löste sich auf, als vom Hitler-Regime die „Totalmobilisierung“ ausgerufen wurde

1946
Hans Duchatschek baute die Kapelle mit den aus dem Krieg heimkehrenden Musikern wieder auf. Die beschlagnahmten Instrumente wurden aufgrund der Hartnäckigkeit von Duchatschek wieder an die Musikkapelle der Linzer Straßenbahn zurückgegeben und man trat zum Bund der Blasmusikkapellen Oberösterreichs, dessen Landeskapellmeister Duchatschekeinige Zeit war, bei.

 

1947
Die Kapelle hatte ein so hohes Niveau erreicht, dass Rundfunkaufnahamen über den Sender Rot-Weiß-Rot ausgestrahlt wurden.

1949
Das Orchester feierte mit einem Festkonzert in Landestheater sein 25jähriges Bestehen und hatte bereits durch ihr Können großes Ansehen erlangt. Dies war auch deshalb möglich, weil seit dem Bestehen die jeweiligen Vorstands mitglieder der ESG als Schirmherren fungierten und sich für die Kapelle stets sehr wohlwollend einsetzten. Bei internationalen Blasmusikwertungsspielen wurden bereits damals gute Platzierungen erreicht, Konzertreisen in ganz Europa führten zu großen Erfolgen. Werke von Wagner, Liszt, Tschaikowsky, Weber, Rossini usw. wurden interpretiert. Hans Duchatschek war folglich in ganz Linz bekannt.

1973
GB- und Nationalratspräsident Anton Benya spricht im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung der SPÖ zu den Landtags- und Gemeinderatswahlen in Oberösterreich vom 21. Oktober am 8. September im Brucknerhaus, die ESG Musik bildet den würdigen musikalischen Rahmen zu dieser Veranstaltung.

1977
Hans Duchatschek legte aus  gesundheitlichen Gründen die Kapellmeisterstelle nieder und Ing. Walter Gringinger übernahm die provisorische Leitung. Er wurde durch den von der Polizei-
und Gendarmeriemusik bekannten Kappell meister und Blasmusikfachmann Otto Wimmer abgelöst. Es erfolgte die formale Umgestaltung der Betriebskapelle in einen Musikverein mit eigenen Statuten. Mit viel Schwung und Elan ging man nun daran, das angetretene Erbe von Hans Duchatschek in die Zukunft zu führen. Die Förderung der Kameradschaft und des Zusammengehörigkeitsgefühles war dem Verein schon damals ein großen Anliegen.

1979
Es erfolgten – wie auch schon in den Vorjahren – Rundfunkaufnahmen. In diesem Jahr für Werner Brüggemann (Kompositionswettbewerb der europäischen Rundfunkanstalten) im ORF-Studio OÖ.

1983
Die erste Schallplattenaufnahme fand im Probe lokal der ESG statt. 2008 Ing. Wilhelm Gringinger, der neben seiner Arbeit als Techniker 40 Jahre Obmann der
Linz AG Musik war, erhält das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die Kultur. Der geprüfte Kapellmeister war auch neun Jahre lang als Bezirksobmann des  Oberösterreichischen Blasmusikverbandes tätig, deren Ehrenobmann er noch immer ist. Er spielt nach wie vor in mehreren Ensembles Violine, Saxophon und Klarinette.

2008
Ing. Wilhelm Gringinger, der neben seiner Arbeit alsTechniker 40 Jahre Obmann der Linz AG Musik war, erhält das Große Ehrenzeichen für Verdienste um die
Kultur. Der geprüfte Kapellmeister war auch neun Jahre lang als Bezirksobmann des Oberösterreichischen Blasmusikverbandes tätig, deren Ehrenobmann er noch immer ist. Er spielt nach wie vor in mehreren Ensembles Violine, Saxophon und Klarinette

Konzerte